Philosophie

«Nos amis les chiens ne nous font de la peine que lorsqu`ils meurent»
- «Unsere Freunde die Hunde fügen uns nur durch ihren Tod Schmerz zu.»

Dieser wunderbare Satz von Pascal ist für alle Tiere gültig, die unser Leben teilen, in guten, vor allem aber in schlechten Zeiten. Das Tier ist mit dem Menschen in seiner Lebensweise nicht zu vergleichen, wobei seine legendäre Treue und die bedingunglose Liebe, die es uns angesichts und trotz aller Prüfungen, die uns das Leben auferlegt, entgegenbringt, machen es zu unserem nächsten Gefährten. Der auch dann bei uns bleibt, wenn wir alleine, alt oder krank sind. Deshalb verdient es , dass wir ihm nach seinem Tode zurückgeben, was es uns sein ganzes Leben hindurch gegeben hat.

 

Wir sollten dem Tier gedenken, denn trotz unserer längeren Lebensphase werden wir mehrere Haustiere in unser Leben aufnehmen  können. Wir  sollten es nicht immer mit dem zuvor verstorbenen Haustier vergleichen oder schlimmer noch später vergessen. Jedes Tier ist ein einzelnes Individuum und verdient es persönlich geschätzt zu werden. Denn was uns das geliebte Tier in einem bestimmten Moment gegeben hat, wird uns kein anderes mehr geben. Wir messen die Tiere in Sachen, Treue, Moral und Charakter an unserem eigenen Maßstab. Der ein Tier besitzt und es lieben gelernt hat, wird dies sofort bestätigen.

 

Grabstätten sind Ruhestätten der Seele und des Körpers, geheimnisvolle Orte der Erinnerung, wo wir dieser kleinen Wesen, die einen Teil unseres Herzens mit sich genommen haben, noch gedenken, ihnen nahe sein können um sie nicht zu vergessen. Sowie auch die Urnen die wir später an einem besonderen Platz/Ort hinstellen oder die Asche verstreuen.

 

Es ist normal, schön und beispielhaft, dass wir diese kleinen Tierfriedhöfe der Liebe wie Oasen in unsere Welt aus Gewalt und Hass streuen. Bedenken sie, dass der Tierfriedhof bzw., die Bestattung von Tieren keine neumodische Idee des 21. Jahrhunderts ist, denn der erste öffentliche Tierfriedhof der Neuzeit wurde 1899 in Asnières bei Paris eingeweiht.

 

Vielleicht denkt der ein oder andere, dass wir mit der Bestattung /Kremierung des Haustieres, das Tier dem Menschen gleich stellen. Der Philosoph Johann Gottfried Herder schreibt in seinen Ideen zur Philosophie der Geschichte der Menschheit:

„Der Menschen ältere Brüder sind die Tiere.“

 

Das Christentum konnte sich mit diesem Gedanken schwer anfreunden und betrachtete das Tier immer lieber weitgehend als Sache. Für Luther gelangten die Tiere noch in den Himmel, wie der Mensch auch, damit dort das vollständige Paradies wieder entstehen könne.

Heute werden von kirchlicher Seite, religiöse Symbole auf Tierfriedhöfen, wie Kreuze oder ewige Lichter ungern gesehen. Schließlich heißt es, das Tier werde nicht erlöst, zumindest berichtet die Bibel davon nichts.

Haben Tiere also keine Seele?

Für mich und meinem Mann stand immer fest, dass unsere Haustiere mit Würde beerdigt werden, wenn es früher auch immer im Garten war, was heute nach neuem EU-Gesetz nur noch bedingt möglich ist.

 

2006 wussten wir beide, dass jetzt der richtige Zeitpunkt für Familiennachwuchs ist und bekamen zuerst unsere „Emba“- ein Schweizer Berbersennehund im Alter von 12 Wochen. Ab dem Zeitpunkt drehte sich in unserem Leben alles um Emba (wenn möglich, nahmen wir sie mit ins Restaurant, zu Feiern und Urlauben. Wir verließen seitdem das Haus nicht für lange wenn Emba mal zu Hause bleiben musste. Die Spaziergänge wurden bereichert durch ihre Anwesenheit). Sie wurde Mittelpunkt in unserer Familie. Daher ist es nur eine logische Konsequenz , dass sie nach ihrem Tod mit Würde und Ansehen bestattet wird und nicht wie die Haustiere die beim Tierarzt auf die Tierkörperverwertungsanlage warten.

Leider ist unser Seelenhund „Emba“ im Alter von 9 Jahren am 29.11.2015 von uns gegangen. Wir vermissen sie sehr.

Schauen Sie auch gerne mal auf die Gedenkseite, wo wir persönliche Worte für Emba hinterlegt haben.

Danke für Ihr Interesse


"NIPPERS" ist bei uns erhältlich


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